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Herzlich Willkommen!

Herzlich willkommen auf der Homepage der Marion-Dönhoff-Realschule, Brühl/Ketsch.

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Busschule

Busschulung der 5. Klassen am 22.10.2021

Eine Unterrichtsstunde der besonderen Art erlebten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen am Freitag, den 22.10.2021. Nicht Mathe oder Deutsch stand da auf dem Plan, sondern das Busfahren. Bus-Trainerin Nancy Ferber vom VRN hatte dafür extra ihr 4 Tonnen schweres, 230.000 Euro teures Gefährt mitgebracht, das auch Schauplatz aller Theorie, vor allem aber Praxis war.

Was kann ich machen, wenn ich einmal mein Maxx-Ticket vergessen habe? Warum ist es so wichtig, beim Einsteigen nicht zu drängeln oder schubsen? Wieso darf man eigentlich im Bus nicht essen und trinken? Und worauf muss ich achten, wenn ich die „Haltestellenwunschtaste“ (so heißt der Stoppknopf nämlich richtig) drücke?
Nancy Ferber wusste nicht nur die Antwort, sondern führte den Kindern alle Folgen ihres (Fehl-) Verhaltens anschaulich vor, teilweise auch mit mutiger Unterstützung durch die Kinder, die nicht einmal davor zurückschreckten, sich samt Rucksäcken in der Bustür einklemmen zu lassen – zu Demonstrationszwecken, versteht sich! Dass in einem solchen Fall nur hilft, den Rucksack schnell auszuziehen und beiseitezutreten, um nicht vom Bus mitgeschleift zu werden oder gar unter die Räder zu kommen, war sicherlich ein im Ernstfall lebensrettender Tipp.

Auch das Wissen um den toten Winkel wurde ausführlich und zugleich unterhaltsam thematisiert. Während Lehrer Hagen Koch kurzerhand zum Busfahrer umgeschult und hinters Steuer gesetzt wurde, versuchte Nancy Ferber, die gesamte Klasse vor, neben und hinter dem Bus so zu verteilen, dass sie für den Fahrer unsichtbar war – das ging erschreckend schnell!

Nicht minder aufregend war Nancy Ferbers inszenierter Unfall, bei dem die Busfahrerin einen zum Schüler umfunktionierten Container erfasste, weil dieser unterschätzt hatte, wie weit ein Bus beim Heranfahren über die Bordsteinkante hinausragt.
Eindrucksvoll waren auch die beiden Vollbremsungen, bei denen alle kräftig durchgeschüttelt wurden.
Ausgestattet mit einem ganz neuen Gefahrenbewusstsein, verabschiedeten sich die Schüler nach sehr lehrreichen, kurzweiligen 60 Minuten von Nancy Ferber. Und eine Packung Buntstifte gab‘s obendrein noch dazu!

PuC

Autorenlesung

Autorenlesung mit Bestsellerautor Jens Schumacher am 19.10.2021 im Rahmen der Fredericktage

Er ist fast schon ein alter Hase an der MDRS: Bereits zum zweiten Mal besuchte der Autor Jens Schumacher die Schule, um den Sechstklässlern seine Werke vorzustellen. Daneben erfuhren die Schüler, dass Schumacher bereits als Grundschüler eigene Geschichten verfasst hat. Seinen Durchbruch hatte er schließlich als Student mit einer Sammlung von Horrorgeschichten für Erwachsene, die vor 25 Jahren auf den Markt kam. Seit dieser Zeit sind mehr als 100 Bücher und Spiele des vielseitigen Schriftstellers erschienen, die in 26 Sprachen übersetzt wurden, darunter Ratekrimis, „Verrückte-Lücken“-Bücher und neuerdings eine „Escape-Room“-Reihe; auch Schumachers „Black Stories“, ungewöhnliche Kriminalgeschichten, deren Hergang durch geschickte Fragestellung herausgefunden werden sollen, dürften vielen ein Begriff sein.

Nachdem das aufmerksame Publikum Interessantes zu Schumachers Werdegang erfahren hatte, zog „Deutschlands einziger Autor einer Fantasy-Abenteuer-Spielbuch-Reihe“ die Jugendlichen in seinen Bann, indem er sie zur Hauptfigur seiner Erfolgsserie „Die Welt der 1000 Abenteuer“ machte. Per Fingerzeig wurde entschieden, ob man „ungewöhnliche Pflanzen“, an denen die Mission vorbeiführte, „lieber ignorieren oder doch genauer anschauen sollte“; ebenso entschied die Mehrheit, ob „ein paar blaue Federn“ der nur schwer einzuschätzenden Papageienechse mitgenommen oder doch lieber zurückgelassen werden sollten. Wie gut, dass man im Besitz eines besonderen Talents war, das zu Beginn der Reise gemeinschaftlich ausgewählt worden war: Die Beherrschung der „Tiersprache“ stellte sich nun als ausgesprochen nützlich heraus! Auch wenn der verschwundene Cousin Bolko am Ende nicht gefunden wurde – eine Würgeschlange hatte für ein jähes, tragisches Ende des Abenteuers im Forst von Yorrok gesorgt – blickte Schumacher am Ende seiner Lesung in freundliche Gesichter, hatte er es doch wieder einmal verstanden, Begeisterung und Interesse am ungewöhnlichen Lesestoff zu wecken!

Wer wollte – und das waren einige – konnte sich gleich im Anschluss an die Veranstaltung mit den neuesten Schumacher-Werken eindecken. Zum Glück hatten viele Kinder auf Anraten ihrer Deutschlehrer Geld mitgenommen, das in die Lektüre, die die Buchhandlung „Leseinsel“ aus Brühl freundlicherweise an die Schule gebracht hatte, investiert wurde.

Eine signierte Autogrammkarte gab’s kostenlos dazu. Außerdem war noch genügend Zeit übrig, um Fragen zu stellen: „Woran arbeiten Sie gerade?“ und „Haben Sie die Bilder im Buch selber gemalt?“ waren nur einige der Dinge, die die Schüler wissen wollten.

Für Erstaunen, um nicht zu sagen Empörung sorgte Schumachers Aussage, ihm blieben nur 70 Cent, wenn eines seiner Werke zum Preis von 15 Euro über den Ladentisch ginge. Der Autor konnte seine Zuhörer aber sofort beruhigen: „Über 3,5 Millionen Menschen haben meine Bücher gekauft!“

Ganz sicher sind am diesjährigen Fredericktag, den Deutschlehrer Otfrid Kromer organisiert hatte, wieder viele neue Fans hinzugekommen!

PuC

Beachvolleyballturnier 2021

Beachvolleyballturnier der MDRS am 27. Juli 2021

Der Wettergott war auf ihrer Seite: Bei angenehmen Temperaturen konnten insgesamt 59 Teilnehmer aus den neunten und zehnten Jahrgangsstufen beim diesjährigen Beachvolleyballturnier, organisiert von Thorsten Werner, auf dem einladenden Außenplatz des SG Bretsch ihren Kampfgeist unter Beweis stellen. 14 Teams, bestehend aus je 4 Spielern sowie einem Auswechselspieler, traten gegeneinander an.

Für Abkühlung sorgte die coole Musik der Tontechniker sowie das von der Klasse 7c mit ihrem Klassenlehrer Patrick Sauer ausgeteilte Wassereis, was zusammen mit dem feinporigen Sand unter den Füßen ein vorgezogenes Urlaubsgefühl aufkommen ließ. Bei den neunten Klassen konnte sich am Ende die sog. „Gruppe 1,5“ durchsetzen, bestehend aus Mira Warin, Luis Groth, Malte Schmitt und Zavio Leon Thompson (alle 9a). Den ersten Platz bei den zehnten Klassen belegte das Team „Keine Ahnung“ mit Emily Fessler, Michelle Kubiczek, Daniel Morskoi und Tim Theobald (10b).

Text: PuC / Fotos: WeT

Abschlussfeier 2021

Jahrgang der Unklarheiten - Abschlussfeier und Zeugnisverleihung der Abschlussklassen am 23.07.2021

Zum zweiten Mal in Folge konnte die Abschlussfeier der MDRS pandemiebedingt nicht in der Brühler Festhalle stattfinden, sondern musste unter Berücksichtigung aller Coronaregeln in der schuleigenen Sporthalle abgehalten werden. Der Festlichkeit des Moments tat dies jedoch keinen Abbruch: Trotz morgendlicher Uhrzeit fanden sich hollywoodreife Schönheiten in rauschenden Abendkleidern ein, die auf jedem Roten Teppich hätten bestehen können und sich erst bei genauerem Hinsehen als Neunt- und Zehntklässlerinnen entpuppten. Schulleiter Martin Jendritzki gefiel‘s, allerdings schwang zugleich Bedauern in seinem Kompliment mit: „Warum seid ihr nicht immer so in die Schule gekommen?“


Abb. 1: Schulleiter Martin Jendritzki


Abb. 2: Bürgermeister Dr. Ralf Göck                  Abb. 3: Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister Jürgen Kappenstein

Gekommen waren auch die beiden Bürgermeister Dr. Ralf Göck und Jürgen Kappenstein; Letzterer freute sich zuerst einmal, „dass in Präsens gemeinsam gefeiert werden“ konnte und würdigte dann in seiner Funktion als Schulverbandsvorsitzender die Leistung der Schüler, aber auch der Lehrer und nicht zuletzt Eltern, die für ihre Kinder „eine gute Schule ausgewählt, sie zum Denken angespornt, ihre Talente entdeckt und gefördert sowie den Kampfgeist geweckt“ hätten. Dafür gebühre allen Beteiligten Anerkennung. Ähnlich einem Fußballer bei der EM hätten die AbsolventInnen sich „über viele Runden durchgekämpft“ und mit Beharrlichkeit, Fleiß und Taktik das Finale erreicht, nach dessen Schlusspfiff sie dann zwar keine EM-Medaille, dafür aber „eine Urkunde von Wert“ mit nach Hause nehmen dürften. Dem Aufstieg in die „höhere Ausbildungsliga“ stehe somit nichts mehr im Wege. Kappenstein hob hervor, dass dieser Aufstieg nicht nur für die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern und Lehrer bedeutsam sei, sondern auch für die Gemeinde Ketsch. Bildung sei ein öffentliches Anliegen und befähige junge Talente, sich vor Ort einzubringen; gute Schulbildung sei somit gleichzusetzen mit guten Zukunftsaussichten. Wie vielfältig diese Talente sein können, bewiesen auch die beiden AbsolventInnen Joelle Gregg (Gesang) und Luca Heilmann (Gitarre), die zusammen mit ihrem langjährigen Musik- und Gitarrenlehrer Jürgen Stöcker Hannah Montanas „I‘ll always remember you“ auf allerhöchstem Niveau performten.


Abb. 4: v.l.n.r. Musiklehrer Jürgen Stöcker, Luca Heilmann, Joelle Gregg (beide 10b)

Ein mehr als passender Titel, wenn man Vanessa Hohmanns Worten Glauben schenkt. Die Absolventin sprach (gemeinsam mit Emily Ichouh) für ihre Klassenkameraden aus der 10b und würdigte die dort erfahrene Gemeinschaft in berührender Weise: „Ihr seid mir alle sehr ans Herz gewachsen. Es sind unvergessliche Zeiten, die ich immer in Erinnerung behalten werde.“
Ähnlich äußerte sich auch Annalena Schneeweiß; sie unterstellte den Lehrern der ehemaligen 10c jedoch auch ein wenig Erleichterung darüber, dass sie „wieder mal eine Rabaukengeneration überstanden“ hätten. Am Ende ihrer Rede erinnerte sie an ihren im letzten Jahr verstorbenen Klassenkameraden Elias Gaber, dem es leider nicht vergönnt war, den Abschluss seiner Schullaufbahn mitzufeiern: „Wir denken an ihn.“
Schulleiter Martin Jendritzki erinnerte an die vielen Covid-19-bedingten Widrigkeiten des vergangenen Schuljahres, indem er das allgegenwärtige große Fragezeichen, das hinter vielen Aktionen stand, plastisch werden ließ: Ein riesiges, silbrig glänzendes Fragezeichen zierte seinen Kopf! Neben ganz profanen Fragen („Muss ich nach dem ersten oder nach dem zweiten Gong im Klassenzimmer sein?, Gibt es eine Klassenfahrt?“) hätten SchülerInnen sich Woche für Woche fragen müssen: „Können wir überhaupt gemeinsam an der Schule lernen?“ Sämtliche Vorgaben und schnellen Änderungen seien eine große Herausforderung für alle gewesen. Daher sitze vor ihm der „Jahrgang der Unklarheiten“. Diesen habe jedoch – allen Widrigkeiten zum Trotz – „niemals der Mut verlassen“, im Gegenteil, die AbsolventInnen seien gezwungen gewesen und schließlich befähigt worden, ein hohes Maß an Flexibilität und Eigenständigkeit an den Tag zu legen. Neben der erfahrenen Schulgemeinschaft und Kameradschaft sei dies ein wichtiges Rüstzeug für die kommenden Jahre. Diese Einschätzung wurde von Laura Gretz, Rednerin für ihre Klasse 10a, so bestätigt; durch das Homeschooling habe man gelernt, konzentrierter und eigenverantwortlicher zu lernen.
Jendritzki wandelte daher das Fragezeichen in ein Ausrufezeichen um, das stellvertretend für die Anerkennung dieser persönlichen Entwicklung stehe und sich an Schüler wie Lehrer gleichermaßen richte, da beide Gruppen auf das gemeinsame Ziel des Abschlusses hingearbeitet hätten.


Abb. 5: Annalena Schneeweiß (10c)                         Abb. 6: Elina Herb, Viona Jeckel (beide 9d)

Ebenso sei es dem Schulträger gewidmet, der „mit hohen Summen in die Zukunft investiere“, aber genauso engagierten Eltern und Elternvertretern.
Auch wenn Noten „noch keine Persönlichkeit aus dem Menschen machen“, freute sich M. Jendritzki, wieder zahlreiche Schülernamen vorlesen zu dürfen, die Notendurchschnitte unter 2,0 erzielt hatten.
Von den insgesamt 74 SchülerInnen des diesjährigen Jahrgangs durften sich 14 AbsolventInnen über einen Preis freuen, mit dem ihr überdurchschnittliches Ergebnis gewürdigt wurde.
Jahrgangsbeste war Emily Feßler (10b) mit einem Traumnotendurchschnitt von 1,4, dicht gefolgt von Andrea Dzijan (10b) und Laura Gretz (10a) mit jeweils 1,5 als Prüfungsergebnis.
Gleich drei Schülerinnen war es gelungen, einen Schnitt von 1,7 zu erzielen, nämlich Sanja Dzijan, Vanessa Hohmann und Lena Wellmann, alle aus der Klasse 10b.
Gesangstalent Joelle Gregg (ebenfalls 10b) und Robin Albert (10a) folgten mit 1,8; das Schlusslicht der Spitze bildeten Kiara Eder (10a), Justus Hellmann (10b), Thomas Heitkamp (10a), Maximilian Hock (10b), Florian Steck (10c) und Michelle Kubiczek (10b) mit einem respektablen Ergebnis von 1,9.

 

Sehr erfreulich war auch, dass es drei SchülerInnen der Hauptschulabschlussklasse (sog. „G-Niveau“) gelungen war, durch ihr gutes Prüfungsergebnis (ein Durchschnitt in den Hauptfächern von mindestens 2,0) ans Realschulniveau (sog. „M-Niveau“) anzuknüpfen. Celina Elayne Fix, Jule Kemptner und Dawid Piotr Kruglej (alle 9d) können nun, so sie möchten, in eine der drei zehnten Realschulklassen aufrücken und im kommenden Schuljahr den Realschulabschluss an der MDRS in Angriff nehmen. Für die drei Aufsteiger gilt Jürgen Kappensteins Spruch in ganz besonderem Maße: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!“
Preiswürdig war auch Lena Albrechts (10c) Engagement im Schulsanitätsdienst und als Streitschlichterin.


Abb. 7: Lehrerband der MDRS

Dass am Ende aber ALLE Sieger waren, wurde nicht nur bei den überzeugenden Klängen des Queen-Klassikers „We are the Champions“ deutlich, den die Lehrerband (Gesang: Daniela Scherz, Gitarre: Jürgen Stöcker und Otfrid Kromer, Saxophon: Thorsten Werner) darbot, sondern auch beim Abspielen der eigens für diesen Vormittag aufgenommenen Grußbotschaften, in denen sich verschiedenste Lehrer von den einzelnen Schülern mit teils sehr persönlichen Sätzen verabschiedeten. Ursprünglich aus der (Covid-19-) Not geboren, ist hier fast schon ein liebgewonnenes Ritual entstanden, das das vorschriftsmäßige Fernbleiben vieler Lehrkräfte auszugleichen versucht und so individuell wie ihre Urheber und Empfänger ist. Dies gilt auch für die erst letztes Jahr eingeführte „Tradition“ des gemeinsamen Anstoßens und Hüte-in-die-Luft-Werfens oder das ebenfalls sehr persönliche Ausgestalten der einzelnen Schülertische, das von den Klassenlehrern vorgenommen wird.


Abb. 8: Abschlussklasse 9d


Abb. 9: Abschlussklasse 10a


Abb. 10: Abschlussklasse 10b


Abb. 11: Abschlussklasse 10c

Man wagt kaum, eine Prognose fürs kommende Schuljahr zu wagen, aber fest steht: Sollte Corona im Juli 2022 noch ein Thema sein, kann die MDRS dieser Tatsache gelassen entgegensehen. Gefeiert wird in jedem Fall – Alternativkonzept sei Dank!

PuC