Ferien 2020 / 2021
Ferien an der Marion-Dönhoff-Realschule für das Schuljahr 2020 / 2021
Ferien an der Marion-Dönhoff-Realschule für das Schuljahr 2020 / 2021
Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am 11.12.2020
So wenig Publikum gab es noch nie: Vor gerade mal zwölf Zuhörern stellten die acht LeserInnen aus vier sechsten Klassen ihre mitgebrachten Bücher beim diesjährigen Vorlesewettbewerb vor. Wirklich nur zwölf? Natürlich nicht! Internet-sei-Dank durften alle KlassenkameradInnen ihren ins Rennen geschickten Favoriten vom Klassenzimmer aus die Daumen drücken, denn dorthin wurde der Wettbewerb per Computer live übertragen. Die weiterhin steigenden Coronazahlen waren der Grund dafür gewesen, das Event von der sonst üblichen Aula in die VIP-Lounge zu verlegen, wo die jungen LeserInnen bei geöffneten Fenstern problemlos Abstand zu allen Anwesenden einhalten konnten. Und da die Entfernung zur Jury, bestehend aus Leseprofi Peter Lemke, Lehrerin Olga Wolf sowie den Zehntklässlerinnen Vanessa Hohmann und Emily Ichouh, groß genug war und die Blickrichtung gen Computer ging, durfte die leidige Maske während des Lesens sogar gelüftet werden!

Hintere Reihe (von links nach rechts): Jurymitglied Peter Lemke, Siegerin Emilia Nowak und July Grosse (beide 6b), Justus Hoffmann und Maximilian Le Marie (beide 6d), Moderatorin Lena Schwermann
So unterschiedlich die ausgewählten Bücher waren, so unterschiedlich wurden die Leseproben daraus auch gestaltet. Jede(r) Klassensieger(in) machte eindrucksvoll deutlich, dass er oder sie sich nicht ohne Grund qualifiziert hatte. Dennoch musste am Ende ein Schulsieger bestimmt werden.
Die Jury entschied sich schließlich für Emilia Nowak (6b), die mit ihrer ausdrucksstarken, lebendigen und doch ruhigen Lesestimme alle in ihren Bann zog. Souverän las sie aus ihrem selbst gewählten Buch „Cinder und Ella“ vor; ihre Darbietung des ungeübten Fremdtextes („Wie man 13 wird und zum Superhelden mutiert“) in Runde 2 war auf identisch hohem Niveau.
Einen ausgezeichneten zweiten Platz belegte Lia Koch (6c), die in Begleitung von „Zauberponys“ gekommen war. Ihre daraus vorgelesene Textstelle überzeugte genauso wie der im Anschluss flüssig vorgetragene, gut betonte Fremdtext.

Von links nach rechts: Joshua Rahn (3. Platz, 6a), Moderatorin Lena Schwermann, Siegerin Emilia Nowak (6b), Lia Koch (2. Platz, 6c)
Dass die Jungen den Mädchen in nichts nachstehen, bewies Joshua Rahn (6a), der die „Woodwalkers“ mitgebracht hatte und sehr fesselnd daraus vorlas. Auch der ungeübte Text brachte ihn nicht aus dem Konzept.
Alle drei Jugendlichen durften sich über schöne Buchpreise freuen, die Barbara Hennl von der Buchhandlung Bücherinsel sorgfältig ausgewählt hatte.
Für Emilia Nowak, die Erstplatzierte, wird es weitergehen. Sie nimmt am Regionalentscheid teil und wird dort im neuen Jahr die MDRS vertreten. Womöglich wird es dann wieder heißen „PC an, Maske ab“, denn aller Wahrscheinlichkeit nach wird auch der Veranstalter („Börsenverein Stiftung Lesen“) zu digitalen Lösungen greifen.
Fotos und Artikel: PuC
Tag der klimafreundlichen Anreise am 01.10.2020
Wer die Welt verbessern will, muss bei sich selber anfangen!
Das weiß auch die Aktionsgruppe „MDRS for Future“, hinter der sich engagierte Schüler- und LehrerInnen verbergen, die sich zukunftsweisende Projekte für ihre Schulgemeinschaft überlegen. In diesem besonderen Coronajahr war man auf die Idee gekommen, einen „Tag der klimafreundlichen Anreise“ durchzuführen. Ziel der Aktion war es, möglichst viele Lehrer und Schüler dazu zu bringen, CO2-ausstoßarm an die Schule zu gelangen. Ob sie sich für den Fußweg, das Rad, die (immerhin gemeinsame) Anreise mit dem Bus oder in einer privaten Fahrgemeinschaft entschieden, blieb den Mitwirkenden selbst überlassen und war sicherlich in erheblichem Maße von der Länge des Schulwegs abhängig.
Im Laufe der auf den Aktionstag folgenden Woche werteten die einzelnen Klassen dann aus, welche Art der Anreise die am häufigsten gewählte war. Auf Plakaten wurde jeder Schüler bzw. die von ihm zurückgelegte Kilometerzahl in Form von Klebepunkten erfasst, so dass am Ende lückenlos festgestellt werden konnte, welche Klassen besonders viel für den Klimaschutz getan hatten.
Bei den fünften Klassen war dies die Klasse 5a, die stolze 137 km Schulweg mit dem Rad bestritten hatte. Die Mädchen und Jungen der 6a waren ihnen mit 134 Kilometern dicht auf den Fersen und wurden nur noch getoppt von den sportlichen 139 Kilometern Radstrecke, die die Klasse 7d vorweisen konnte. Auch viele Lehrkräfte und Frau Heckmann, die Schulsekretärin, ließen das Auto an diesem Tag in der Garage und erradelten die beachtliche Strecke von 280 Kilometern.
Dass das Fahrrad für viele Schüler ein selbstverständlich genutztes Transportmittel ist und nicht nur an besonderen Tagen aus dem Keller geholt wird, zeigte sich, als Schulleiter Martin Jendritzki und Konrektor Daniel Gérard einige Wochen nach der Aktion sage und schreibe 300 Räder zählten, die an den schuleigenen Fahrradständern befestigt waren.
Bleibt zu hoffen, dass dieser Elan noch recht lange vorherrscht und Gutes bewirkt fürs Klima! Der körperlichen Fitness tut er auf JEDEN Fall gut!
Die „MDRS-for-future-Gruppe“ unter der Leitung von Martin Jendritzki, Birgit Keuther, Lena Schwermann und Sebastian Köppe wäre nicht, was ihr Name verspricht, wenn sie sich auf diesem Erfolg ausruhen würde. So sind sicher weitere Aktionen geplant, bei denen das große Ziel des verringerten CO-2-Ausstoßes im Auge behalten wird. Ob es dabei wieder um die Teilnahme an einem „Klimastreik“ geht, wie bereits am 25.09.2020 oder um eine schulinterne Sache, bleibt vorerst das Geheimnis der rührigen Umweltschützer. Ideen und Anregungen von Schülern werden jederzeit und gerne aufgegriffen!
Fotos und Artikel: PuC
Einschulung der Fünftklässler am 15.09.2020
Ein Schulwechsel ist immer etwas Besonderes, aber neben den sonst üblichen Fragen „Welche Mitschüler werde ich kriegen?“ und „Ob die Lehrer nett sind?“ hatte sich wohl so mancher angehende Fünftklässler (samt Eltern) in diesem besonderen Jahr gefragt: „Wie wird sie aussehen, die Corona-Einschulungsfeier? Und wird es überhaupt eine Feier sein?“

Befürchtungen dieser Art wurden jedoch gleich zu Beginn zerstreut, als die Gäste in den Genuss echter Live-Musik kamen: Die Jungen und Mädchen der Gitarrenklasse 6b unter der Leitung von Jürgen Stöcker und Otfrid Kromer begrüßten „die Neuen“ mit „Michael Row the Boat Ashore“ und zeigten als ehemalige Fünfer, dass man innerhalb eines einzigen Schuljahres den Sprung vom sicheren Zuschauerplatz auf die Bühne schaffen kann und deshalb „gar nicht so aufgeregt sein muss“. Nach diesen beruhigenden Worten durch Schulleiter Martin Jendritzki fiel es den Neulingen sicher leicht, den nun folgenden Ausführungen zum Schulalltag an der MDRS zu lauschen.

Wichtig war alles, ob es um den Ablauf des ersten Schultags ging, um neue Fächer oder die Regelung der Maskenpflicht. Neben Schulleiter Jendritzki lernten die Kinder Konrektor Daniel Gérard und Sozialarbeiter S. Köppe kennen, der ein eigenes Zimmer im Schulhaus hat und dort „immer wenn die Tür geöffnet ist“ bei Problemen und Sorgen aufgesucht werden kann. Zusammen mit Rektor Jendritzki ist er außerdem verantwortlich für die Durchführung der sog. GKS (=Gemeinsam k/Klasse sein) - Stunden in der 5. Klasse, in denen kurzweilige Spiele zur Stärkung des Klassenverbands durchgeführt werden – eines der vielen Highlights des ersten Jahres an der MDRS, neben einer „Busschule“ und der Aussicht auf kostenloses, regionales und frisches Bio-Obst, organisiert durch den Freundeskreis der MDRS unter der Leitung von Michael Huber und im Klassenzimmer verteilt durch die „Fruchtzwerge“, ausgewählte Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe.

Damit man die Vielzahl der Informationen sacken lassen konnte, hatte die Klasse 6d unter Leitung von Deutschlehrerin L. Schwermann einen amüsanten Sketch einstudiert, der die Geschichte der verlorengegangenen „Schlange Karla“ in Gedichtform erzählte – sehr zur Beunruhigung der ersten Reihe, in der die Gäste schon mal ihre Füße heben mussten, hinter denen das vermisste „Viereinhalb-Meter-Tier“ vermutet wurde.
Die Gitarrenklasse verwöhnte die Gäste noch einmal mit einem Lied, bei dem „Hänsel und Gretel“ im Vordergrund standen. Damit es den Neuankömmlingen nicht genauso ergeht wie dem berühmten Geschwisterpaar im Wald, wurde von Jendritzki eine Schulhausrallye in Aussicht gestellt, die die Orientierung im neuen Gebäude erleichtern soll, auch wenn die Kinder sich in der Regel „viel schneller zurechtfinden im größeren Schulhaus als die Erwachsenen“.
Nach Aushändigung der eigens für sie angefertigten Schultüten – natürlich aus Umweltschutzpapier! – durften die frischgebackenen Fünftklässler mit ihrem Klassenlehrerteam ins Klassenzimmer gehen und sich dort schon einmal gegenseitig beschnuppern.

Die große Zahl an Neuankömmlingen (insgesamt beginnen 105 SchülerInnen, verteilt auf vier Klassen, ihre Schulkarriere an der MDRS) ließ (coronabedingt) eine gemeinsame Feier nicht zu, so dass vier separate, im Ablauf identische Feiern abgehalten wurden.
Ein großer Dank geht hier noch einmal an die mitwirkenden Kinder der Klassen 6b und 6d, die von 17 Uhr bis 19.30 Uhr geduldig und zugleich hochkonzentriert und abrufbereit auf ihren viermaligen Bühneneinsatz warteten!
Wir wünschen allen Fünftklässlern einen guten Start bei uns an der MDRS und hoffen, dass sie einem möglichst geregelten Unterrichtsbetrieb entgegensehen, frei von Schulschließungen und ähnlichen Covid-19-Einschränkungen!
Artikel: PuC
Schließfach in der MDRS
Um nicht immer alles nach Hause tragen zu müssen, könnt ihr euch in der Schule ein Schließfach anmieten.